Wirkstoff: Glucosum monohydricum.
Hilfsstoff: Aqua ad iniectabilia.
1 ml Injektionslösung enthält:
| 5% 10% 33% |
| Glucosum monohydricum 55 mg 110 mg 363 mg |
| (corr. glucosum anhydricum 50 mg 100 mg 330 mg |
| Aqua ad iniectabilia ad 1 ml 1 ml 1 ml |
| mOsm/l 278 555 1834 |
| Energiewert kJ/l 837 1674 5523 |
| kcal/l 200 400 1320 |
Kohlenhydrat- und Kalorienzufuhr, Zufuhr von Wasser für Rehydratation (hypertone Dehydratation), hypoglykämische Zustände.
Kalorienzufuhr: vor Gebrauch mit geeigneten Infusionslösungen verdünnen.
Hypoglykämische Episoden: Zufuhr von Kohlenhydraten und Kalorien während einer parenteralen Ernährung.
Verwendung als Trägerlösung für die Medikamentenzufuhr und um einen venösen Zugang aufrecht zu erhalten (Glucose 5%, isotonische Lösung).
Der behandelnde Arzt bestimmt die Konzentration der Lösung, die Infusionsmenge, sowie die Geschwindigkeit der Infusion je nach Zustand des Patienten. Die Infusion muss langsam durchgeführt werden. Im Falle eines physiologischen Metabolismus, darf die Infusionsmenge 0,5 g/kg Körpergewicht pro Stunde nicht überschreiten. Die maximale Tagesdosierung von Glukose für Erwachsene beträgt 6 g/kg Körpergewicht.
Der Inhalt der Ampullen zu 10% und zu 33% (hyperton) soll unmittelbar vor dem Gebrauch in einer mit Glukose kompatiblen Infusionslösung (s. Rubrik «Inkompatibilitäten») verdünnt werden.
Hyperglykämie, Hyperhydratationszustände, Azidose, hypotone Dehydratation, Hypokaliämie, diabetisches Koma.
Anurie, Hirn- oder Rückenmarksblutungen, Patienten, welche unter einem Delirium tremens mit gleichzeitiger Dehydratation leiden.
Beim Diabetiker oder bei Personen mit gestörter Glukosetoleranz muss die Glukosekonzentration im Blut sorgfältig kontrolliert werden.
Glukosespiegel, Bewusstsein wie auch Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt sind zu überwachen.
Spezielle Vorsicht bei Hypophosphatämie, Hypomagnesiämie.
Gewisse Medikamente (Schleifendiuretika, Thiazide) können die Glukosetoleranz herabsetzen.
Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Unter diesen Umständen soll die Lösung nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das fötale Risiko übersteigt.
Keine Angaben verfügbar.
Bei korrekter Anwendung sollten keine unerwünschten Wirkungen auftreten. Bei länger dauernder Verabreichung oder bei Injektion einer hypertonen, nicht verdünnten Lösung (10% und 33%), können eine Thrombophlebitis an der Einstichstelle und eine vorübergehende Verkürzung der Blutgerinnungszeit auftreten.
Hyperglykämie, Hyperhydratation, Glykosurie, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts, Hypokaliämie.
Unter anderem hyperosmolarer Status, Dehydratation.
Die Infusion ist abzubrechen und die Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und des Säure-Basen-Haushalts zu korrigieren. Bei Bedarf Insulin verabreichen.
ATC-Code: B05BA03
Glucose ACS Dobfar Info 5%, 10% und 33% sind sterile, pyrogenfreie Lösungen in Ampullen, welche für die Deckung des Bedarfs an Kohlenhydraten oder auch als Trägerlösung eingesetzt werden können.
Intrazellulär und intravasal.
Intravenös verabreichte Glukose unterliegt entweder der Umwandlung zu Glykogen oder dem glykolytischen Abbau zu Pyruvat bzw. Laktat. Unter aeroben Bedingungen wird Pyruvat vollständig zu Kohlendioxyd und Wasser oxidiert (Brennwert: 4 kcal/g; Oxidationswasser: 0,6 ml/g). Glukose dient ausserdem zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels und zur Biosynthese wichtiger Körperbestandteile.
Die Endprodukte der vollständigen Oxidation von Glukose werden über die Lunge (Kohlendioxid) und die Nieren (Wasser) eliminiert. Die renale Elimination von Glukose ist ohne quantitative Bedeutung, ausser in pathologischen Stoffwechselsituationen (z.B. Diabetes mellitus, Post-Aggressionsstoffwechsel).
Bei reduzierter Glukosetoleranz können eine Hyperglykämie und renale Glukoseverluste auftreten. Diese Erscheinungen lassen sich jedoch in der Regel durch Dosisreduzierung oder Insulingabe vermeiden.
Bei Hämodialysebehandlung ist zu beachten, dass die Glukoseverluste etwa 8 g/h betragen, wenn eine glukosefreie Dialyseflüssigkeit verwendet wird. Bei der Hämofiltration sowie der Peritonealdialyse betragen die Glukoseverluste etwa 1 g/l (bei Verwendung glukosefreier Spülflüssigkeiten).
Es liegen keine relevanten Daten vor.
Bevor eine Glukoselösung zur Verdünnung oder als Trägerlösung für andere Medikamente verwendet wird, muss die Kompatibilität geprüft werden.
Glukoselösungen dürfen nicht mit Blutprodukten gemischt werden. Blut und Glukose dürfen nicht durch dasselbe Infusionsbesteck infundiert werden.
Nur klare Lösungen verwenden. Ampullen mit Restlösungen müssen vernichtet werden.
Die Lösung einer Ampulle ist zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Die Ampullen dürfen nur bis zu dem mit «Exp.» aufgedruckten Verfalldatum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und in der Originalverpackung aufbewahren.
55508 (Swissmedic).
Glucose «ACS Dobfar Info» 5% Amp 10 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 5% Amp 100 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 5% Amp 10 × 5 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 5% Amp 100 × 5 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 10% Amp 10 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 10% Amp 100 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 10% Amp 10 × 5 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 10% Amp 100 × 5 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 33% Amp 10 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 33% Amp 100 × 10 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 33% Amp 10 × 5 ml. (B)
Glucose «ACS Dobfar Info» 33% Amp 100 × 5 ml. (B)
ACS Dobfar Info SA, Casai, 7748 Campascio.
Februar 2006.